Es ist kaum zu übersehen, fleischlose Ernährung ist ganz groß im Kommen. Egal ob in der Fernsehwerbung oder in den Supermärkten, vegane Ersatzprodukte sind allgegenwärtig. Der Verzicht auf Fleisch hat sich in den letzten Monaten als absoluter Trend entwickelt. Dabei haben die Menschen die unterschiedlichsten Intentionen. Viele möchten durch das Essen von Fleisch einen positiven Beitrag zur Klimakrise leisten. Andere wollen sich einfach gesünder ernähren, und wieder andere können nicht mehr länger mit dem Tierleid leben. All diese Gründe sind durchweg positiv. Vielleicht sind auch Sie mittlerweile neugierig auf die vegane Ernährung geworden. Da würde sich die neue Challenge für 2021 perfekt eignen. Veganuary heißt diese Challenge, die auch als guter Vorsatz fürs neue Jahr gesehen werden kann.

Was ist der Veganuary?

Der Begriff setzt sich aus den Worten vegan und January zusammen. Ganz leicht erklärt heißt Veganuary, im Januar auf Fleisch und tierische Produkte zu verzichten. Wer sich schon länger mit dem Gedanken befasst hat, auf tierische Lebensmittel zu verzichten, der kann diese Challenge zum Anstoß nehmen.

Veganuary ist eine Kampagne, die über Kontinente hinweg von vielen Stars und Prominenten unterstützt wird. Auch wenn Sie nicht sofort komplett auf Fleisch, Käse und Co verzichten möchten, ein Monat ist nicht lange und Sie können sich währen dieser 31 Tage diesen Lifestyle ansehen. Schließen Sie sich doch dieser Challenge an und finden Sie heraus, ob Veganismus vielleicht doch etwas Tolles auch für Sie ist.

Wer hat Veganuary in die Welt gerufen?

Bereits 2020 wurde diese Kampagne erstmals auch in Deutschland gestartet. Vielleicht haben Sie sich bereits gefragt, warum Veganismus immer populärer und präsenter wird. Vielleicht liegt die Ursache genau in dieser Challenge.

Wer sich einmal die Zeit nimmt und auf den sozialen Netzwerken recherchiert, der wird bemerken, dass vegane Gruppe immer mehr werden. Waren vor einigen Jahren noch Gruppen wie Low Carb die absoluten Spitzenreiter, so werden diese langsam aber sicher von veganen Gruppierungen überholt.

Die NGO, die Non Government Organisation, ruft auch dieses Jahr im Januar wieder dazu auf, zu Jahresbeginn auf tierische Lebensmittel zu verzichten. Mit von der Partie sind auch Größen wie Paul McCartney, Joaquin Phoenix und auch der deutsche Commedian Kaya Yanar.

Joaquin Phoenix überraschte bereits mit seinem Statement bei der Oskarverleihung die ganze Welt und ist seitdem auch in der veganen Community ein gefeierter Held. Auch von McCartney und seiner Ehefrau ist es seit Jahren bekannt, dass diese auf Fleisch und tierische Produkte verzichten.

Auch Kaya Yanar macht durch seine Aussagen darauf aufmerksam, dass durch eine vegane Ernährung vieles auf unserer Erde bewegt werden kann. Tatsächlich ist es so, dass der Wasserverbrauch bei einer veganen Ernährung um ein Vielfaches geringer ist als bei einer Omni-Ernährung.

Viele der Prominenten, welche sich für den Veganuary engagieren, machen immer wieder darauf aufmerksam, dass lediglich durch den Verzicht auf Fleisch viel gegen die Klimakrise unternommen werden kann. Auch weisen diese immer wieder auf Missstände in der Massentierhaltung und der Milchproduktion hin. Doch nicht nur Tierleben, auch unser Regenwald kann mit jedem Menschen der auf Fleisch verzichtet, ein bisschen mehr aufatmen.

Wie Sie beim Veganuary mitmachen können

Im Januar 2020 nahmen mehr als 400.000 Menschen weltweit am Veganary teil. Mensche aus mehr als 150 Ländern schlossen sich zusammen. Dieses Jahr möchte die Organisation die halbe Million knacken und hat aus diesem Grund explizite Kampagnen vor allem in Brasilien und Argentinien gestartet. Doch warum ausgerechnet in diesen Ländern? Sowohl Brasilien, als auch Argentinien sind als das Paradies der Fleischesser bekannt. Um einen möglichst durchschlagenden Erfolg zu haben, müssen natürlich vor allem eingeschworene Fleischesser überzeugt werden.

Was bewirkt der Veganuary?

Auch wenn weltweit nur eine Million Menschen am Veganuary teilnehmen würden, so könnten enorme Dinge erreicht werden. Helen Harwatt vom Harvard University’s Animal and Policy Program hat dies berechnet.

Durch den Verzicht auf tierische Produkte während eines Monats können etwa 104.000 Tonnen CO2-Äquivalent eingespart werden. Diese Menge entspricht mehr als 15.000 Umrundungen der Welt mit dem PKW.

Es können 405 Tonnen Phosphat-Äquivalente in unseren Gewässern vermieden werden. Um dies anschaulich zu machen, dies entspricht einer Menge von 1645 Tonnen Klärschlamm, die nicht in unserem wertvollen Wasser landen.

Auch können dadurch 6,2 Millionen Liter Wasser eingespart werden. Diese Menge ist gleichzusetzen mit einer halben Million Spülungen der Toilette.

Beachtliche 3,4 Million Tiere können dadurch vor dem Schlachthof bewahrt werden.

Jeder kann seinen eigenen kleinen Beitrag dazu leisten und am Ende stolz darauf sein. Auch Sie können sich auf der Veganuary-Website anmelden. Dort erhalten Sie einen Monat lang wertvolle Tipps und Rezepte und Sie können sich mit VeganerInnen auf der ganzen Welt austauschen.

Worauf Sie beim Veganuary achten sollten

Durch vegane Ernährung können Sie immens viele Benefits für Körper, Geist und Seele erfahren. Wichtig ist jedoch, dass Sie auf einige Punkte achten.

Wichtig ist, dass Sie Ihrem Körper ausreichend Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe zuführen. Vor allem Vitamin B12, Omega-3-Fettsäuren, Eisen und Kalzium sind für den Organismus enorm wichtig. Durch ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten, Algen, Nüssen, Samen, Kernen und hochwertigen pflanzlichen Ölen versorgen Sie Ihren Körper optimal.

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