In der Europäischen Union ist es generell verboten, Kosmetika an Tieren zu testen. Leider ist dies nur die Theorie, da viele Unternehmen dieses Verbot umgehen und solche Tests an Dritte auslagern oder nur einzelne Bestandteile von Kosmetika auf diese Weise testen.

Getestete und nicht getestete Kosmetika sind nach wie vor ein sehr beliebtes, aber nicht ganz eindeutiges Thema. Einige Marken kündigen offiziell neue vegane Produktlinien an, während sie bei der Herstellung anderer Kosmetika nicht nur Halbfabrikate verwenden, die nicht tierfreundlich sind, sondern auch Tierversuche durchführen. 

Welche Kosmetika werden an Tieren getestet?

Auf der Website von PETA finden Sie eine Liste von Firmen, die ihre Produkte nicht an Tieren testen. Wenn Sie also nach Antworten auf die Frage suchen, welche Kosmetika nicht an Tieren getestet werden, verweise ich Sie direkt an die zuverlässigste Quelle, nämlich PETA.

Vor kurzem wurde im Internet ein Film veröffentlicht, der das Leiden von Tieren in einem deutschen Labor während der Versuche zeigt. Solche Aktionen tragen dazu bei, das Bewusstsein der Menschen zu schärfen, die bisher nicht genau wussten, wie solche Tests aussehen. Obwohl die Technologie rasante Fortschritte macht, sind Tierversuche für Kosmetika nach wie vor beliebt und sehen, gelinde gesagt, erschreckend aus. Glücklicherweise gibt es immer neuere Testmethoden, die die Notwendigkeit dieser Praktiken ausschließen können. Es bleibt zu hoffen, dass dies nur eine Frage der Zeit ist.

Verbot von Tierversuchen für Kosmetika

Nach Angaben von Cruelty Free International werden jedes Jahr rund 80 Millionen Tierversuche durchgeführt. Es gibt verschiedene Testmethoden, aber die gängigste ist der Draize-Augenreizungstest, bei dem eine Testsubstanz ohne Betäubung auf das Augenlid des Tieres aufgetragen wird. Der Test dauert einen Tag, gefolgt von einer zwei- bis dreiwöchigen Beobachtungszeit.

Am 11. März 2013 trat ein vollständiges Verbot von Tierversuchen für Kosmetika in der EU in Kraft. Ab diesem Datum dürfen Kosmetika, die an Tieren getestet wurden, in der EU nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Leider ist es z. B. in China immer noch vorgeschrieben, Kosmetika auf diese Weise zu testen, und nicht getestete Produkte dürfen auf diesem Markt nicht verkauft werden. Dies gilt nicht für alle Produkte, aber für eine ganze Reihe. Kurz gesagt bedeutet dies, dass Unternehmen, die in der EU tätig sind und ihre nicht an Tieren getesteten Produkte auf diesen Markt bringen, dennoch zum Tierleid beitragen können, indem sie ihre Kosmetika auf den chinesischen Markt bringen.

Auf der PETA-Website finden Sie eine spezielle Suchmaschine, mit der Sie überprüfen können, ob das Unternehmen, für das Sie sich interessieren, Kosmetika an Tieren testet. Sie werden nicht alle Unternehmen der Welt finden, aber einige, und die Liste wird regelmäßig aktualisiert, so dass es sich lohnt, sie im Auge zu behalten. Auf der NAVS-Website finden Sie eine Liste von Kosmetikunternehmen, deren Produkte das Leaping-Bunny-Symbol tragen.

Fazit

In der Europäischen Union sind Tierversuche für Kosmetika seit vielen Jahren verboten. Es ist auch verboten, Tests bei anderen Unternehmen in Auftrag zu geben. Aber ein Hersteller, der einen der Bestandteile eines kosmetischen Mittels liefert, kann Tierversuche auf verschiedene Weise unterstützen. Umso schöner ist es, dass es transparente Unternehmen wie Douglas gibt, die mit Ihrer Clean Beauty Linie tierversuchsfreie Produkte verkaufen, die obendrein frei von kontrovers diskutierten Inhaltsstoffen sind. Erfreulich ist außerdem, dass immer mehr Verbraucher beim Kauf von Kosmetika nicht nur auf deren Zusammensetzung achten, sondern auch darauf, ob die Produkte nicht an Tieren getestet wurden. Ich möchte, dass wir alle unsere Kosmetika bewusst auswählen und, wenn wir können, auf solche verzichten, bei deren Herstellung unschuldige Lebewesen leiden mussten.

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